Im folgenden Bericht stellt sich Tabea Krämer vor, die seit Ende Mai 2010 in der Offene-Tür-Arbeit des CVJM Iserlohn im Dröscheder Feld tätig ist. Im Team mit Peter Belgardt ist es gelungen, seit einiger Zeit erweiterte Präsenzzeiten am Jugendtreff Bahnwaggons zu ermöglichen und Aktionen wie das Sommerfest zum Schulferienbeginn durchzuführen. Wir wünschen Tabea für Ihre Arbeit alles Gute und Gottes Segen und immer so viel Energie, wie sie bei den Luftsprüngen an ihrer neuen Wirkungsstätte bereits demonstriert hat.
Hallo! Mein Name ist Tabea Krämer, ich bin 24 Jahre alt und ausgebildete Kultur- und Medienpädagogin (BA).
Meine Kindheit
Aufgewachsen bin ich mitten im Ruhrgebiet, in Mülheim an der Ruhr. Mein Vater ist Pfarrer der evangelischen Kirche im Rheinland und meine Mutter Erzieherin und Leiterin einer evangelischen Kindertagesstätte. Außerdem habe ich noch einen jüngeren Bruder, Benjamin. Während meiner Schulzeit arbeitete ich viel im Kindergottesdienst mit und besuchte die Mädchenjungschar des CVJM.
Mein Freies Soziales Jahr (FSJ) im Ausland
Nach meinem Abitur machte ich ein freiwilliges soziales Jahr in Argentinien. Dort habe ich in der Nähe von Buenos Aires in einem kleinen Ort namens Florencio Varela gelebt und gearbeitet. Mitgearbeitet habe ich schwerpunktmäßig in einem offenen Jugendtreff in einem der ärmsten Viertel der Provinz Buenos Aires. Meine Aufgaben reichten von einfachen Gesprächen bis hin zu Tanz- und Trommelangeboten. Insgesamt eine sehr prägende und definierende Zeit in meinem Leben.
Mein Studium
Im Anschluss an Argentinien begann ich mein Studium zur Kultur- und Medienpädagogin (BA) an der Hochschule Merseburg (FH), die Kleinstadt liegt ungefähr zwischen Halle/Saale und Leipzig. In der dort sehr familiären Atmosphäre konnte ich mich frei und kreativ entfalten und intensiv meiner Liebe zum Theater nachgehen. Schon während meines Studiums führte ich verschiedene Projekte mit Jugendlichen und Kindern in allen möglichen Formen durch: international, integrativ, projektbezogen, längerfristig, theatral, medial, fotografisch… und ich liebte es!
Warum Iserlohn?
Im Anschluss an mein Studium begann ich im September 2009 ein Praktikum bei Fusion zusammen mit meinem Verlobten Frithjof Nürnberger. Während meiner Zeit hier in Iserlohn arbeitete ich bei der „Red Carpet Experience“ und im Jugendcafé Checkpoint mit. Ich lernte viele liebe Leute kennen und setzte mich mit der christlichen Jugendarbeit hier vor Ort auseinander. Sichtbar ist, dass Gott viele Leute hier im Raum bewegt und zusammenbringt. Die Stärke Iserlohns bilden für mich die Netzwerke der christlichen Organisationen, Kirchen und Vereine und ihre gegenseitige Unterstützung.
Meine Vorstellungen
In meiner Arbeit möchte ich mit innovativen Ideen, kreatives Christsein ganz praktisch gestalten und einen Unterschied in der Gesellschaft machen. Ich möchte die Kinder und Jugendlichen erfahren lassen, dass sie wertvoll und geliebt sind und außerdem ganz wundervoll einzigartig. Ich möchte, dass sie Fähigkeiten und Eigenschaften an sich entdecken, von denen sie noch nichts wussten und möchte sie sehr gern in ihren Stärken fördern.